Wo und wie will ich leben? Neue Wohnformen

Wo und wie will ich leben? Neue Wohnformen

Bei der Beantwortung der Frage „Wo und wie will ich leben?“ (Wohnen & Arbeiten) haben wir immer mehr Wahlmöglichkeiten hinsichtlich neuer Wohnformen. Auch Arbeitsplätze werden  flexibler, immer mehr Unternehmen richten Home-Office- oder mobile Arbeitsplätze ein. Die Trennung zwischen Wohnen und Arbeiten wird mehr und mehr aufgehoben. Beziehungs- und Familienstrukturen wandeln sich. Die Entscheidungskriterien verändern sich ebenso wie die Bedürfnisse der Menschen. Bei diesen Wahlmöglichkeiten unterstützt das Immobiliencoaching und bietet ganzheitliche Veränderungsbegleitung für Menschen in räumlichen Veränderungsprozessen.

Wo will ich leben?

Die Frage nach dem passenden Wohnort beinhaltet viele Aspekte. Zum einen rationale Kriterien wie die Nähe zum Arbeitsplatz, Infrastruktur und soziales Umfeld, zum anderen innere Aspekte wie die Fragen: Wo fühle ich mich wirklich wohl? Was will mein Herz? Was ist mir wirklich wichtig? Ruhe, Entspannung und Natur oder eher mitten im Leben zu sein, vielfältige Möglichkeiten zu haben etc.? Will ich in der Stadt oder auf dem Land leben?

Wie will ich leben?

Die Frage nach dem Ort und dem Objekt sind jedoch nur ein Teil der Fragestellung. Der andere Aspekt ist die Frage nach dem WIE also dem Lebenskonzept.

Hier sind im ganzheitlichen Sinne zum Beispiel durch ein Immobiliencoaching folgende Fragen zu klären:

  • Wer bin ich?
  • Wer will ich sein?
  • Welche Werte sind mir in meinem Leben wichtig?
  • Was habe ich für Bedürfnisse?
  • Welche Anforderungen entstehen daraus für die Wohn- und Lebensform?

Dies schließt Fragen nach möglichen Arbeitsmodellen ebenso ein wie den Beziehungsaspekt. Lebe ich in Familie? Oder in einer Partnerschaft? Oder alleine als Single? Welche Modelle gibt es sonst noch? Kann ich mir eine Wohn- oder Lebensgemeinschaft vorstellen?

Ein Drittel der Haushalte in Deutschland sind Singlehaushalte – viele Menschen leben alleine. 2011 waren es laut Mikrozensus 2011 des Statistischen Bundesamtes 15,9 Millionen Menschen – das ist jeder Fünfte. 40% mehr als im Jahr 1991 – die Entwicklung ist deutlich. Besonders in den Großstädten. Muss das so sein?

Viele der alleinlebenden Menschen wünschen sich eine Alternative zum Singleleben, das in unserer Gesellschaft ja sehr verbreitet ist. Ein Modell, in dem jeder Raum und Zeit für sich hat und gleichzeitig in Verbindung mit anderen ist, Kontakt und Gesellschaft findet, wenn es gewünscht ist, Unterstützung, wenn das Bedürfnis da ist, Austausch und Nähe mit anderen.

Das Bedürfnis nach Gemeinschaft wird immer größer, insbesondere da die klassischen Modelle von Familie und Partnerschaft immer seltener funktionieren und gelebt werden. Hier findet bereits ein gesellschaftlicher Wandel statt, der sich fortsetzen wird. Neue Beziehungsformen, offenere, flexiblere Modelle mit mehr innerem und äußerem Freiraum für den Einzelnen entwickeln sich bei gleichzeitigem Bedürfnis nach Verbindung in Gemeinschaft. Wir sind nicht hier um in Trennung und Isolation zu leben. Der Mensch ist ein Gemeinschaftswesen, das sich durch die Verbindung mit anderen entwickelt, wächst und entfaltet. Wir können so viel voneinander lernen, uns gegenseitig unterstützen, Synergien schaffen und ein nährendes Miteinander erschaffen.

In meinem Kundenkreis und Umfeld nehme ich zunehmend den Wunsch nach Verbindung und neuen Wohn- und Lebensmodellen wahr. Wir entwickeln uns meiner Meinung nach gesellschaftlich in Zukunft wieder mehr zu einem Miteinander, zu einem stärkeren WIR-Gefühl.

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